Aufwandsentschädigung zur Reduktion der Wildschweindichte

Keiler auf Wiese

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Auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) hat der Ministerrat in seiner Sitzung am 19. Dezember 2017 ein Anreizprogramm für die bayerische Jägerschaft beschlossen.

Erhöhung und Ausweitung der Aufwandsentschädigung ab dem Jagdjahr 2020/21

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat angekündigt, die bisherige Aufwandsentschädigung für das Erlegen von Frischlingen, Überläuferbachen und Bachen, die für die Aufzucht der Jungtiere nicht notwendig sind, für das Jagdjahr 2020/21 bayernweit auf Keiler und Überläuferkeiler auszuweiten.
Außerdem wurde eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung für das Erlegen von Schwarzwild von bisher 20 € auf 100 € für die Landkreise, die an Thüringen, Sachsen und die Tschechische Republik angrenzen, angekündigt.
Hierbei handelt es sich um folgende Landkreise und kreisfreie Städte:
RegierungsbezirkLandkreise und kreisfreie Städte
OberfrankenCoburg, Kronach, Hof, Wunsiedel i.F. sowie die kreisfreien Städte Coburg und Hof
UnterfrankenRhön-Grabfeld, Haßberge
OberpfalzTirschenreuth, Neustadt a.d. Waldnaab, Schwandorf, Cham sowie die kreisfreie Stadt Weiden i.d. Oberpfalz
NiederbayernRegen, Freyung-Grafenau
Nähere Informationen, insbesondere zum Antragsverfahren werden in Kürze vom zuständigen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bekanntgegeben und an dieser Stelle veröffentlicht.

Antragsverfahren zur Aufwandsentschädigung für das Jagdjahr 2019/20

Das Antrags- und Auszahlungsverfahren für die Jägerschaft wird für die Abrechnung des Jagdjahres 2019/20 beibehalten:

  • Der Jagdausübungsberechtigte legt entsprechend der jagdrechtlichen Vorgaben der unteren Jagdbehörde die abgeschlossene Streckenliste mit Ablauf des Jagdjahres, spätestens bis zum 10. April vor.
  • Die untere Jagdbehörde bestätigt den Erhalt der Streckenliste mit den Angaben zu den erlegten Wildschweinen und fertigt eine Kopie für den Jagdausübungsberechtigten an.
  • Die Jagdausübungsberechtigten können bis zum 15.07.2020 ihre Erstattungsanträge für das Jagdjahr 2019/20 mit Eigenerklärung zusammen mit der bestätigten Streckenliste beim Bayerischen Jagdverband (BJV) einreichen.
    Bekanntlich sind in der Streckenliste weitergehende Daten enthalten, insbesondere für Wild, das von der Aufwandsentschädigung nicht betroffen ist. Daher steht es den Jagdausübungsberechtigten frei, für die Erstattung nicht relevante Daten auf der Streckenliste zu schwärzen.
  • Der BJV sammelt die Anträge der Jagdausübungsberechtigten und legt sie dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zur Prüfung vor. Die endgültige Auszahlung an den Jagdausübungsberechtigten erfolgt durch den BJV.
  • Die Weitergabe von Aufwandsentschädigungen an Jagdgäste oder Begehungsscheininhaber liegt in der Eigenverantwortung des Jagdausübungsberechtigten.
  • Musteranträge und Hinweise zur Aufwandsentschädigung können auch auf der Internetseite des BJV gefunden werden.
Aktuelle Antragsformulare können auf der Webseite des LGL heruntergeladen werden:

Webseite des LGL Externer Link

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