Gewässer
© Stahl, F
Gewässer erfüllen eine eigene Funktion im Ökosystem und bieten vielen Wildtieren eine wichtige Lebensgrundlage.
Vor allem die am häufigsten vorkommende Stockente, aber auch Reiher-, und Tafelenten sowie Grau-, Kanada- und Nilgänse sind sehr auf die bayerischen Gewässer fixiert. Bedeutsam sind vor allem Fließgewässer wie Donau, Main und Isar sowie die bayerischen Seen vom Ammersee bis Chiemsee.
Neben zahlreichen Enten- und Gänsearten bieten die bayerischen Gewässer zugleich Lebensgrundlage für 70 heimischen Fischarten, die vom wenige Zentimeter großen Stichling bis zum zwei Meter großen Wels reichen.
Entenvögel und Gänse
Wildenten und Wildgänse benötigen Gewässer vor allem als Nahrungs-, Brut- und Rastgebiete. Wasser ist aber auch für die natürlichen Lebensbedürfnisse vieler anderer Wildarten notwendig, wie beispielsweise für das Abkühlen und die Körperhygiene (Suhlen) des Rothirsches oder des Wildschweins. Nachfolgend gehen wir auf Brut, Mauser und Überwinterung der Entenvögel und Gänse genauer ein.
Brut
Zoombild vorhanden
© Janko, C.
Mauser
Überwinterung
Zoombild vorhanden
© Janko, C.
Eigenschaften guter Entenvögelgewässer
Eine Ausnahme bilden Parkteiche oder Badestrände, wo die Vögel oft gefüttert werden, dadurch wenig scheu sind und sich deswegen aus großer Nähe beobachten lassen.
Fließgewässer
Breite Hauptströme wie Main und Donau werden von Nebenflüssen gespeist. Die im Gebirge entstehende Flüsse Isar, Lech und Inn führen vor allem im Frühjahr zur Schneeschmelze große Wassermassen zur Donau. In Nordbayern wird der Main hauptsächlich durch Regnitz, Tauber und Fränkische Saale gespeist. Alle Haupt- und Nebenflüsse sind zusätzlich mit zahlreichen kleineren Flüssen und Bächen vernetzt.
Mit rund 400 Kilometer Länge ist der Main, gefolgt von der Donau mit 380 Kilometer, der längste Fluss Bayerns.

