Leittriebverbiss Edellaubbäume
Zoombild vorhanden
© Steinacker, L.
In der Baumartengruppe "Edellaubbäume" werden Esche, Ahorne, Ulmen, Linden, und Vogelkirsche zusammengefasst, aber auch selten vorkommende Baumarten wie Elsbeere, Speierling, Wildbirne und Walnuss.
Die Edellaubbäume stellen hohe Ansprüche an die Nährstoffausstattung der Böden und kommen deswegen vorwiegend auf nährstoffreichen Standorten vor.
Ihr Flächenanteil in Bayern beträgt 7 % (BWI 2012). Bei der Verjüngung konnten sie ihre Anteile in den letzten 24 Jahren von 10,9 % im Jahr 1991 auf 15,9 % bei der Verjüngungsinventur 2015 steigern. Dazu hat neben der besseren Nährstoffausstattung der Böden auf Grund der Stickstoffeinträge aus der Luft auch die verbesserte Verbisssituation beigetragen.
Trotzdem ist auch bei den Edellaubbäumen eine Abnahme der Verjüngungsanteile mit zunehmender Höhe festzustellen. Dieser Entmischungseffekt beruht teilweise auf dem höheren Lichtbedürfnis im Vergleich zu schattentoleranteren Baumarten wie der Buche, aber auch der Schalenwildeinfluss spielt dabei eine wichtige Rolle.
Mit 58,5 % wiesen etwas mehr als die Hälfte der 2015 aufgenommenen Edellaubbäume "ab 20 Zentimeter bis zur maximalen Verbisshöhe" keinen Schalenwildeinfluss auf (2012: 54,3 %). 20,7 % waren frisch am Leittrieb verbissen. Nach der deutlichen Verbesserung vor drei Jahren um 8,1 Prozentpunkte liegt der Leittriebverbiss damit gegenüber der letzten Aufnahme im Jahr 2012 auf exakt dem gleichen Niveau. Den Edellaubbäumen gelingt es inzwischen in vielen Hegegemeinschaften, dass sie – insbesondere auf individuenreichen Verjüngungsflächen – in angemessener Anzahl und Verteilung dem gefährdeten Höhenbereich entwachsen. Es gibt aber einzelne Hegegemeinschaften in Bayern, in denen mehr als 50 % der Edellaubbäume am Leittrieb verbissen sind.
Mit 58,5 % wiesen etwas mehr als die Hälfte der 2015 aufgenommenen Edellaubbäume "ab 20 Zentimeter bis zur maximalen Verbisshöhe" keinen Schalenwildeinfluss auf (2012: 54,3 %). 20,7 % waren frisch am Leittrieb verbissen. Nach der deutlichen Verbesserung vor drei Jahren um 8,1 Prozentpunkte liegt der Leittriebverbiss damit gegenüber der letzten Aufnahme im Jahr 2012 auf exakt dem gleichen Niveau. Den Edellaubbäumen gelingt es inzwischen in vielen Hegegemeinschaften, dass sie – insbesondere auf individuenreichen Verjüngungsflächen – in angemessener Anzahl und Verteilung dem gefährdeten Höhenbereich entwachsen. Es gibt aber einzelne Hegegemeinschaften in Bayern, in denen mehr als 50 % der Edellaubbäume am Leittrieb verbissen sind.

