Hochgebirge
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Oberhalb der Waldgrenze werden die Lebensbedingungen – auch für unsere heimischen Wildtiere – immer extremer. Wer in dieser rauen Umwelt dauerhaft überleben will, muss mit Kälte und Schnee genauso zurechtkommen wie mit schwierigen Geländeverhältnissen oder einer spärlichen Nahrungsgrundlage. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Wildtiere des Hochgebirges erstaunliche Fähigkeiten und Anpassungsstrategien entwickelt haben, um mit diesen lebensfeindlichen Bedingungen zurechtzukommen.
Lebensräume jenseits des Waldes
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Hat man diesen auch als „Krummholzzone“ bezeichneten Bereich hinter sich gelassen, gelangt man in das Reich der von Natur aus gehölzfreien alpinen Rasen. In diesen mehr oder weniger geschlossenen Teppichen aus Gräsern und Seggen finden sich während des Sommers zahlreiche, z. T. leuchtend bunte Alpenblumen, die das Herz eines jeden Naturliebhabers höherschlagen lassen. Viele Wildtiere wie Gämse und Murmeltier sehen darin vor allem eine wertvolle Nahrungsgrundlage.
In der Gipfelregion gehen die Rasenbestände schließlich in steile und exponierte Schutt- und Felsbereiche über, den aus Sicht von Pflanzen und Tieren extremsten Lebensräumen des Bayerischen Hochgebirges.
Integrales Schalenwildmanagement im Bergwald
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Von Spezialisten und Überlebenskünstlern
Zoombild vorhanden
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Des einen Freud, des anderen Leid
Nichtsdestotrotz ist der Tod von Wildtieren im Winter ein fester und wichtiger Bestandteil des natürlichen Kreislaufs, der einerseits zur Regulierung und Gesunderhaltung von Wildtierbeständen beiträgt und andererseits anderen Tieren beim Überleben hilft. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Steinadler, der während der kalten Jahreszeit häufig und gerne auf Fallwild als Nahrungsgrundlage zurückgreift.
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Gamswild
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Steinadler
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