Letzte Änderung: 22.02.2021
Aktuelle Informationen zu Corona und Jagd


Es handelt sich um allgemeine Auskünfte, die sich auf die jeweils aktuell bekannte Sachlage und die aktuell geltende Fassung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) beziehen.

Die Sach- und Rechtslage kann sich allerdings sehr schnell ändern. Die Hinweise werden je nach Sachstand schnellstmöglich aktualisiert und um weitere Themen ergänzt.

Wir bitten zu beachten, dass es aufgrund des Infektionsgeschehens, u.a. wegen Vorliegens eines gegenüber dem Landesdurchschnitt deutlich erhöhten Inzidenzwerts an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, weitergehende regional geltende Anordnungen geben kann.


Sollte in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt der Wert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nicht überschritten werden, kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde durch Allgemeinverfügung Erleichterungen zulassen.

Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Externer Link

Hinweise zur Zulässigkeit der Jagd

Jagen und Arbeiten im Jagdrevier einschließlich Hochsitzbau, etc. stellen als Bewegung an der frischen Luft einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung dar. Allerdings ist dies ausschließlich allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Jeder Jäger muss dafür Sorge tragen, dass jagdliche Handlungen insbesondere „nach dem Schuss“ (bspw. Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung, Trichinenprobe, Radiocäsium-Untersuchung oder Abgabe von Wildbret) nach diesen Vorgaben zur Personenanzahl erfolgen.

Sofern in Landkreisen und kreisfreien Städten eine Sieben-Tages-Inzidenz von 200 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner überschritten wird, kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde Tagesausflüge in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt durch Anordnung untersagen (§ 25 Abs. 1 der 11. BayIfSMV). Dies gilt nur für touristische Tagesausflüge.

Zudem sind in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tages-Inzidenz, auch nur an einem Tag innerhalb der letzten sieben Tage, den Wert von 100 überschritten hat, die Regelungen zur Ausgangssperre von 22 – 05 Uhr zu beachten. In diesen Landkreisen und kreisfreien Städten ist der Aufenthalt in der Zeit von 22-05 Uhr außerhalb der Wohnung untersagt, es sei denn, es liegt einer der Ausnahmegründe des § 3 Satz 1 der 11. BayIfSMV vor. Die Ausübung der Jagd auf Schwarzwild zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest stellt einen Ausnahmegrund im Sinn des § 3 Satz 1 Nr. 7 der 11. BayIfSMV dar und begründet während der nächtlichen Ausgangssperre die Zulässigkeit des Aufenthalts außerhalb der Wohnung. Das Versorgen von verletztem Wild begründet ebenfalls während der nächtlichen Ausgangssperre den Aufenthalt außerhalb der Wohnung (§ 3 Satz 1 Nr. 6 der 11. BayIfSMV).
Bitte erkundigen Sie sich bei geplanten Jagden zusätzlich auf den Internetseiten der jeweiligen Landkreise oder kreisfreien Städte über das Bestehen einer Ausgangssperre.

Karte Ausgangssperre & Ausflüge Externer Link

Wird die Jagd außerhalb Bayerns in einem Risikogebiet (Gebiete außerhalb der Bundesrepublik Deutschland) nach der aktuellen Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts (RKI) über die Einstufung als Risikogebiet ausgeübt, so sind bei der Rückreise in den Freistaat Bayern die Regelungen der geltenden Einreise-Quarantäneverordnung zu beachten. Wir weisen darauf hin, dass in der EQV die Regelung zum „kleinen Grenzverkehr“ entfallen ist, so dass keine Ausnahme von der Einreisequarantäne mehr für Personen besteht, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet nach § 1 Abs. 5 aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in das Bundesgebiet einreisen.

Einreise-Quarantäneverordnung – EQV (Stand: 12.02.2021) Externer Link


Stand: 15.02.2021

Hinweise zur Zulässigkeit von Bewegungsjagden

In Bayern gilt ein generelles Veranstaltungsverbot, darunter fallen auch Bewegungsjagden (§ 5 der 11. BayIfSMV). Es können aber Ausnahmegenehmigungen von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde (untere Infektionsschutzbehörde) erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist   (§ 27 Abs. 2 Satz 1 der 11. BayIfSMV).
Ausnahmegenehmigungen können grundsätzlich auch für einen längeren Zeitraum oder für mehrere gleichartige Veranstaltungen im Voraus erteilt werden; hierüber entscheidet die örtlich zuständige Kreisverwaltungsbehörde anhand der jeweiligen Umstände. Um den Vollzug zu erleichtern und insbesondere die Bejagung von Schwarzwild mit den dringend notwendigen Bewegungsjagden zu ermöglichen, haben das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gemeinsame Vollzugshinweise erlassen. Diese behalten auch für die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ihre Gültigkeit. Bei einer deutlich erhöhten Sieben-Tage-Inzidenz sind die speziellen Regelungen der Kreisverwaltungsbehörden zu beachten.

Gemeinsame Vollzugshinweise Bewegungsjagden pdf 99 KB

Für die Revierinhaber, die eine Bewegungsjagd durchführen wollen, steht ein Musterantrag bereit, der zur Beantragung der Ausnahmegenehmigung bei der örtlich zuständigen Infektionsschutzbehörde verwendet werden kann.

Musterantrag pdf 905 KB

Bewegungsjagden als effektive und tierschutzgerechte Jagdmethode stellen ein unabdingbares Regulationsinstrument der Schwarzwildpopulation und damit der zwingend nötigen Prävention eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) dar. Das „Maßnahmenpaket zur nachhaltigen Reduktion von Schwarzwild“, das Frau Staatsministerin Michaela Kaniber im März 2020 erlassen hat, stellt dies deutlich heraus. Zudem hat der ASP-Fall in Sachsen am 31.10.2020 gezeigt, dass sich die Lage noch weiter zugespitzt hat und die ASP nun auch in einem an Bayern angrenzenden Bundesland ausgebrochen ist. Auch zur Vermeidung unnötigen Tierleids sind umfassende Maßnahmen zur Abwendung dieser Tierseuche dringend notwendig.

Das Gemeinsame Vollzugsschreiben ist auf die besondere Bedeutung der Bejagung des Schalenwildes ausgerichtet. Daher sind Bewegungsjagden auf andere Wildarten nicht erfasst und bleiben grundsätzlich untersagt.

Zulässig ohne gesonderte Genehmigung durch die Infektionsschutzbehörde sind Bewegungsjagden mit Teilnehmenden, für die die Jagdausübung zur Berufsausübung gehört oder eine Dienstpflicht darstellt (§ 2 Satz 2 Nr. 1, § 4 Abs. 2 der 11. BayIfSMV).

Angesichts der dynamischen Entwicklung sind die Maßgaben der 11. BayIfSMV, ggf. darüber hinausgehende regionale Regelungen sowie das jeweilige Hygienekonzept konsequent einzuhalten.
Auch bei Bewegungsjagden gilt selbstverständlich das Prinzip der Umsicht, Vorsicht und Solidarität.


Stand: 15.02.2021

Hinweise zur Übernachtung im Zusammenhang mit der Jagdausübung

Für die ordnungsgemäße Jagdausübung kann eine Übernachtung in gewerblichen Unterkünften notwendig sein. Dies ist anhand der konkreten Umstände des Einzelfalls zu beurteilen und zu belegen.
Die Notwendigkeit ist in der Regel dann indiziert, wenn für die Jagd gemäß § 27 Abs. 2 Satz 1 der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) eine Ausnahmegenehmigung erteilt wurde. Letzteres ist unter anderem auf Grundlage der im Gemeinsamen Schreiben des StMELF und des StMGP vom 09.11.2020 (Az.: F8-7940-1/790) genannten Faktoren von der örtlich zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zu entscheiden.
Die Übernachtung in gewerblichen Unterkünften (Hotels, Beherbergungsbetriebe, Campingplätze, etc.) erfolgt dann zu notwendigen, nicht touristischen Zwecken und ist möglich.


Stand: 15.02.2021

Hinweise zur Bayerischen Jäger- und Falknerprüfung und -ausbildung

Die Prüfungstermine der bayerischen Jägerprüfung 1/2021 sowie der Falknerprüfung 2021 wurden verschoben. Sobald je ein neuer Prüfungstermin festgesetzt wurde, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.


Durch den verlängerten Lockdown bis 07. März aber auch vor dem Hintergrund der neu aufgetretenen Mutationen des Sars-CoV-2-Virus ist dieser Schritt zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten und um einer weiteren Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus entgegen zu wirken unumgänglich.
Die Verschiebung der bayerischen Jäger- und Falknerprüfung trägt somit auch den Bund-Länder-Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz vom 10.02.2021 Rechnung. In der Gesamtschau und Abschätzung der Verhältnismäßigkeit der Prüfungsdurchführung hinsichtlich des Gesundheitsschutzes ist zwingend ein vorsorgendes Handeln erforderlich, um nicht die bisherigen Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie zu gefährden.
Angesichts der hohen Dynamik des Sars-CoV-2-Virus, der auch im Bundesgebiet neu aufgetretenen Mutationen des Sars-CoV-2-Virus und der jeweils anzupassenden Maßnahmen bitten wir um Verständnis, dass die Verschiebung nunmehr erfolgen musste.

Die 11. BayIfSMV untersagt die Durchführung außerschulischer Bildungsangebote in Präsenzform (§ 20 Abs. 2 der 11. BayIfSMV). Dies bedeutet für die jagdliche Ausbildung und die Falknerausbildung, dass diese derzeit nur noch virtuell zulässig sind.


Stand: 22.02.2021

Hinweise zur Durchführung von Jagdgenossenschaftsversammlungen

Die Durchführung von Jagdgenossenschaftsversammlungen ist nach § 4 Abs. 2 der 11. BayIfSMV grundsätzlich zulässig, da es sich um die Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit in Körperschaften des öffentlichen Rechts handelt, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist. Die Durchführung von Jagdgenossenschaftsversammlungen stellt zudem einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung gemäß § 2 Satz 2 der 11. BayIfSMV dar.

Gleichzeitig ist aufgrund der pandemischen Lage weiterhin jeder angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Dies gilt angesichts der aktuellen Gefährdungslage aufgrund der Corona-Mutationen mehr denn je. Daher ist über die Durchführung der Versammlung unter Abwägung aller Belange im Einzelfall zu entscheiden. Hierbei sind das Infektionsgeschehen vor Ort, die Einhaltung der Anforderungen der 11. BayIfSMV und der allgemein gültigen Hygieneregeln, das Gebot der Reisebeschränkungen sowie die Dringlichkeit anstehender Beschlüsse (z.B. Wahl des Jagdvorstands, Pachtverträge) zu bedenken. Kann nach Abwägung dieser Belange eine Jagdgenossenschaftsversammlung nicht stattfinden, so kann von einer Versammlung der Jagdgenossen abgesehen werden.

Sofern aufgrund der pandemischen Lage oder aus praktischen Gründen eine Versammlung nicht möglich ist, kann der Jagdvorstand in Angelegenheiten entscheiden, deren Erledigung keinen Aufschub duldet. Als solche kommen insbesondere die Verlängerung oder der Abschluss eines Pachtvertrages in Betracht. In diesem Fall sollten allerdings durch den Jagdvorstand keine allzu langen Verpflichtungen herbeigeführt werden. Daher ist beispielsweise eine kurzzeitige Verlängerung von Pachtverträgen bis zum Ende des Jagdjahres 2021/2022 oder die Vereinbarung eines Sonderkündigungsrechts zum Ende des Jagdjahres 2021/2022 sinnvoll. Für die Neuverpachtung ist gem. Art. 14 Abs. 2 des Bayerischen Jagdgesetzes grundsätzlich eine Mindestpachtdauer einzuhalten. Die Jagdbehörde kann jedoch ausnahmsweise eine kürzere Pachtzeit zulassen, wenn besondere Gründe vorliegen. Die aktuelle pandemische Lage stellt einen solchen besonderen Grund dar, sodass auch Neuverpachtungen derzeit für eine entsprechend kurze Dauer oder mit der Vereinbarung eines Sonderkündigungsrechts abgeschlossen werden können.

Sobald eine Versammlung wieder möglich ist, ist die Zustimmung der Versammlung einzuholen. Dabei ist zu beachten, dass durch die Verpachtung Rechte Dritter entstehen und die Entscheidung daher nicht mehr durch die Versammlung der Jagdgenossen aufgehoben werden kann (§ 9 Abs. 8 Satz 3 Satzungsmusters für Jagdgenossenschaften (SMJG)). Um innerhalb der Jagdgenossenschaft mögliche Streitigkeiten zu vermeiden, kann es deshalb ratsam sein, die Jagdgenossen soweit praktisch durchführbar vorab über den Pachtvertrag zu informieren.
Kann die Versammlung der Jagdgenossen aus oben genannten Gründen nicht durchgeführt werden und deshalb die Neuwahl des Jagdvorstandes nicht erfolgen, werden die Geschäfte des Jagdvorstandes mit Ablauf der Amtszeit des bisherigen Vorstandes vom Gemeindevorstand wahrgenommen (§ 9 Abs. 2 Satz 3 des Bundesjagdgesetzes). Es wird somit bis zur Neuwahl des Jagdvorstandes der erste Bürgermeister als Notjagdvorstand tätig. Eine automatische Verlängerung der Amtszeit des Vorstandes bis zur Wahl eines neuen Jagdvorstandes um höchstens drei Monate gem. § 9 Abs. 3 Satz 3 SMJG erfolgt ausschließlich dann, wenn innerhalb der letzten drei Monate vor dem Ende der satzungsmäßigen Amtszeit des gewählten Jagdvorstandes mindestens eine Versammlung der Jagdgenossen stattgefunden hat und es in dieser nicht zur Wahl eines neuen Jagdvorstandes gekommen ist. Anderenfalls ist eine Verlängerung der Amtszeit des Jagdvorstandes nicht möglich.


Stand: 15.02.2021

Hinweise zu Jagdhunden

Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen bei der Verbreitung des Virus eine Rolle spielen, denn bei der Covid-19-Pandemie ist die Übertragung von Mensch zu Mensch ausschlaggebend für die Verbreitung. Gesunde Personen müssen den Kontakt zu Haustieren gemäß den derzeit verfügbaren Informationen nicht einschränken. Beim Umgang mit Haustieren gelten ganz grundsätzliche Hygieneempfehlungen (wie gründliches Händewaschen mit Seife), um unabhängig von SARS-CoV-2 das Risiko einer Erregerübertragung zwischen Mensch und Haustier zu minimieren.

Weltweit wurde das Virus bzw. dessen Erbmaterial bei fünf Hunden nachgewiesen. Keiner der Hunde verstarb aufgrund einer Covid-19 Erkrankung.

Weiterführende Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren finden sich auf der FAQ- Seite des Friedrich-Loeffler-Instituts:

Friedrich-Loeffler-Institut: Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren Externer Link

Die Jagdhundeprüfungen sind grundsätzlich nach Maßgabe des § 17 der 11. BayIfSMV weiterhin möglich. Soweit der Mindestabstand aufgrund der Art der Prüfung nicht einzuhalten ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen.

Die Jagdhundeausbildung ist derzeit wegen des Verbots von Angeboten der außerschulischen Bildung nicht möglich.

Nach dem allgemeinen Abstandsgebot ist weiterhin jeder angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten, damit das Infektionsrisiko so gering wie möglich ist.

Einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung sowohl während der Ausgangsbeschränkung als auch während der nächtlichen Ausgangssperre stellt das Versorgen von Jagdhunden dar (§ 2 Satz 2 Nr. 11, § 3 Satz 1 Nr. 6 der 11. BayIfSMV).


Stand: 15.02.2021

Hinweise zum Ein-, An- und Kontrollschießen von Jagdwaffen auf Schießständen

Das Ein-, An- und Kontrollschießen von Jagdwaffen auf Schießständen durch Privatpersonen ist nach den Maßgaben der 11. BayIfSMV unzulässig und muss ggf. an geeigneten Stellen im Jagdrevier durchgeführt werden. Beim Ein-, An- und Kontrollschießen von Jagdwaffen durch Büchsenmacher handelt es sich um nach der 11. BayIfSMV zulässige berufliche Tätigkeiten, die unter Beachtung der individuell ausgearbeiteten Hygiene- und Abstandsregeln auf Schießständen durchgeführt werden können.


Stand: 15.02.2021

Hinweise zum Jagdhandel

Grundsätzlich ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr untersagt. Ausgenommen sind die in § 12 Abs. 1 Satz 2 der 11. BayIfSMV aufgezählten Geschäfte und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie der Großhandel. Hierunter fallen auch Geschäfte für den Jagdbedarf. Diese dürfen geöffnet bleiben.


Stand: 15.02.2021

Hinweise zum Verzehr von Wildbret oder zur Ansteckung über Bedarfsgegenstände

Bisher sind keine nachgewiesenen Fälle bekannt, bei denen sich Menschen durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel mit dem Coronavirus infiziert haben. Dasselbe gilt auch für eine Ansteckung über kontaminierte Gegenstände. Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Fleisch und Fleischprodukten sollten grundsätzlich eingehalten werden, auch im Hinblick auf andere möglicherweise enthaltene Krankheitserreger. Das Virus ist hitzeempfindlich. Ein etwaiges Risiko kann durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich verringert werden.


Stand: 20.10.2020


Weiterführende Informationen zu den Übertragungswegen des neuartigen Coronavirus finden Sie hier:

Webseite des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Externer Link